Mit rund 1,5 Mio. Versicherten erzielte SWICA im Geschäftsjahr 2018 in den drei Segmenten Krankenversicherung KVG, Krankenversicherung VVG und Unfallversicherung Prämieneinnahmen in Höhe von 4,6 Mrd. Franken (Vorjahr 4,3 Mrd. Franken).
Starkes versicherungstechnisches Ergebnis
Alle drei Segmente leisteten einen positiven Beitrag zum versicherungstechnischen Ergebnis. Die Kapitalmärkte erlebten dagegen ein sehr schwieriges Jahr mit deutlichen Kurseinbussen gegen Jahresende, was zu einem negativen Ergebnis aus Kapitalanlagen führte. Es ist dem versicherungstechnischen Ergebnis zuzuschreiben, dass das Unternehmensergebnis mit 86,5 Mio. Franken (Vorjahr 94,1 Mio. Franken) dennoch sehr gut ausfiel. Für Risiken in den Kapitalanlagen wurden Rückstellungen in der Höhe von 101,1 Mio. Franken (Vorjahr 120,7 Mio. Franken) gebildet. SWICA ist sehr solide finanziert und erfüllt die gesetzlichen Anforderungen bezüglich Solvenz.
Die Combined Ratio der SWICA-Gruppe verbesserte sich auf 94,9 Prozent; diejenige im Segment Krankenversicherung KVG auf 96,1 Prozent.
Deutlich mehr Grundversicherte
In der Grundversicherung konnte per 1.1.2019 ein Wachstum um rund 3,9 Prozent erzielt werden. Die Hürde von 800 000 Grundversicherten wurde damit erstmals überschritten. Einen wesentlichen Beitrag zu diesem erfreulichen Kundenwachstum dürften die erneuten Bestnoten bezüglich Kundenzufriedenheit und Image geleistet haben. Infolge des Versichertenwachstums und des unverändert hohen Anteils von 85 Prozent an Versicherten in Managed-Care-Modellen stiegen die Beiträge an den Risikoausgleich von 118,4 Mio. auf 223,5 Mio. Franken.
Leistungskosten in der Grundversicherung stabilisiert
Das deutliche Versichertenwachstum führte dazu, dass absolut gesehen sowohl das Prämienvolumen als auch die Ausgaben für medizinische Behandlungen über dem Vorjahr lagen. Pro Kopf sanken die Leistungskosten jedoch minim von 3578 Franken pro Person auf 3565 Franken pro Person (-0,4 Prozent). Den grössten Einfluss auf diese Entwicklung hatte der Rückgang der Behandlungskosten im stationären Spitalbereich, der mit 562,9 Mio. Franken den zweitgrössten Kostenblock darstellt. Der Rückgang dürfte nebst der Verschiebung vom stationären in den ambulanten Bereich auch auf verzögerte Leistungsabrechnungen seitens der Spitäler zurückzuführen sein.
Wenn die moderate Entwicklung im Leistungsbereich anhält, sind wir aus heutiger Sicht optimistisch bezüglich der Prämiengestaltung in der Grundversicherung für 2020.
Umfassendes Angebot für Unternehmenskunden
Im Unternehmensbereich haben rund 27 000 Unternehmen eine Krankentaggeld- und/oder Unfallversicherung bei SWICA abgeschlossen. Somit sind rund 600 000 Arbeitnehmende über ihren Arbeitgeber bei SWICA versichert. Im Krankentaggeldbereich ist SWICA die grösste Anbieterin der Schweiz. Sie bietet ein Dienstleistungsangebot, zu dem auch das betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) gehört.