Stielwarzen, medizinisch Fibrome, sind kleine, weiche Hautanhängsel, die häufig in Hautfalten auftreten. Viele Menschen entdecken sie bei der täglichen Körperpflege, und empfinden sie als kosmetisch störend. Aber was steckt hinter diesen Hautveränderungen?
Stielwarzen, auch Fibrome genannt, sind keine echten Warzen. Sie bestehen aus Bindegewebe und Fettzellen und werden meist nur wenige Millimeter gross. Die Hautanhängsel treten häufig dort auf, wo die Haut aneinanderreibt, wie etwa unter den Achseln, am Hals oder auch unter der Brust. Sie sind meist harmlos und verursachen in der Regel keine Schmerzen.
Weshalb Stielwarzen entstehen, ist nicht abschliessend geklärt. Jedoch können bestimmte Faktoren wie genetische Veranlagung, Alter oder hormonelle Veränderungen ihr Auftreten begünstigen.
Obwohl sie optisch auffallen können, sind Stielwarzen aus medizinischer Sicht meist unproblematisch. Eine Entfernung ist deshalb nicht zwingend notwendig. Viele Betroffene entscheiden sich aber aus ästhetischen Gründen dafür.
Die Fibrome sollten nicht selbst weggemacht werden. Auch Hausmittel wie Apfelessig, Fäden oder scharfe Gegenstände sollten vermieden werden. Das kann zu Entzündungen, Infektionen, Narben oder unnötigen Schmerzen führen. Sicher entfernen kann die Hautanhängsel nur eine Fachperson und macht dies meist mittels chirurgischer Abtragung, einer Laserbehandlung oder mittels elektrischer Verödung. Alle Verfahren sind ambulant und in der Regel gut verträglich.