Oft glauben Mütter, sie hätten zu wenig Milch. Das kann sein, muss aber nicht. Dass es kurzfristig zu einem Engpass kommen kann, ist ganz normal und muss nicht heissen, dass das Baby zu kurz kommt. Wir verraten, wie die Milchbildung «angekurbelt» werden kann.
Viele frischgebackene Mütter sorgen sich, ob sie genug Milch für ihr Baby haben. Ein vermeintlicher Milchmangel ist jedoch oft kein Grund zur Sorge, denn die Milchproduktion passt sich in den meisten Fällen dem Bedarf des Kindes an. Dennoch gibt es Situationen, in denen tatsächlich zu wenig Milch vorhanden ist oder der Eindruck entsteht, das Baby werde nicht satt.
Hier erfahren Sie, woran Sie echten Milchmangel erkennen, welche Ursachen dahinterstecken können und wie Sie die Milchbildung gezielt fördern.

Ein echter Milchmangel ist selten. Häufig liegt das Problem eher im Stillmanagement als in einer körperlichen Ursache. Das gute daran; hierfür gibt es Lösungen. Man muss nur den richtigen Weg für sich finden. Zu den häufigsten Gründen zählen:
Viele Anzeichen, die Eltern verunsichern, sind völlig normal: Häufiges Stillen, unruhiges Verhalten oder Clusterfeeding bedeuten nicht automatisch, dass zu wenig Milch vorhanden ist. Es gibt einfache Hinweise, die dabei helfen herauszufinden, ob das Baby ausreichend versorgt ist:
Es nimmt kontinuierlich zu (Richtwert: etwa 150 bis 200 Gramm pro Woche in den ersten Lebensmonaten).
Es hat regelmässig nasse Windeln (mindestens 5 bis 6 pro Tag).
Der Stuhl ist weich und gelblich.
Meist lässt sich ein vermeintlicher Milchmangel durch kleine Anpassungen und viel Geduld beheben. Vertrauen Sie auf Ihr Gefühl und holen Sie sich frühzeitig Unterstützung, wenn Sie unsicher sind. Ihr Körper ist in der Regel bestens auf die Bedürfnisse Ihres Babys eingestellt.