Morgens aufstehen und ohne Brille oder Kontaktlinsen gestochen scharf sehen? Was für den Grossteil der Schweizer Bevölkerung zu schön klingt, um wahr zu sein, ist dank Lasertechnologie möglich. Ein weiterer Lichtblick: SWICA beteiligt sich an den Kosten.
Acht von zehn Personen zwischen 15 und 74 Jahren in der Schweiz sind laut den aktuellsten Zahlen des Schweizer Berufs- und Branchenverbands für Optometrie und Optik (Optikschweiz) auf eine Sehhilfe angewiesen. Während über die Hälfte ihre Sehschwäche am liebsten mit einer Brille ausgleicht, setzt rund ein Viertel auf einen Mix aus Brille und Kontaktlinsen.
Doch das muss nicht sein. Knapp drei Prozent der Bevölkerung haben sich hierzulande bereits für operativen Sehkorrektur entschieden.
Die refraktive Laserchirurgie umfasst sämtliche Augenoperationen, mit denen eine Fehlsichtigkeit korrigiert werden kann. Nachfolgend die beliebtesten Methoden, wie sie funktionieren und für wen sie sich eignen:
Ob eine Augenoperation in Frage kommt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Bei einer ersten Konsultation wird abgeklärt, ob man die Voraussetzungen für eine Behandlung erfüllt.
Grundsätzlich müssen Patientinnen und Patienten über 20 Jahre alt sein, da es davor noch zu Schwankungen in der Ausprägung der Fehlsichtigkeit kommen kann. Ein weiterer Indikator ist eine stabile Brillengläserstärke. Hat sich diese während der letzten ein bis zwei Jahre verändert, ist keine Laserbehandlung möglich.
Für werdende oder stillende Mütter ist eine Operation am Auge ausgeschlossen. Dasselbe gilt für Augenerkrankungen wie Grauer Star (Katarakt) oder Grüner Star (Glaukom) sowie Netzhauterkrankungen.