Fersensporn kann den Alltag der Betroffenen erheblich einschränken. Jeder Schritt wird zur Plage. Damit die stechenden Schmerzen in der Ferse verschwinden, muss man einiges beachten. Vor allem braucht man viel Geduld.
Wird vom Arzt ein Druckschmerz in der Mitte der Ferse festgestellt, handelt es sich meist um Fersensporn. Zuerst schränkt der Schmerz die Betroffenen nur leicht ein. Mit der Zeit werden die Schmerzen jedoch immer stärker und der Alltag wird zur Qual.
Der Fersensporn ist ein dornartiger, knöcherner Auswuchs, der sich am Fersenbein bilden kann. Vom Fersenbein aus verlaufen die Bänder und Sehnen innerhalb der Fusssohle. Katharina Müller, Chirurgin und Ärztin bei der Onlinepraxis santé24 erklärt: «Ein Fersensporn ist eine dornartige Kalkablagerung im Sehnen- und Bandapparat des Fersenbeins und der Fusssohle. Durch eine chronische Überbelastung der Plantarfaszie, der Sehnenplatte unter der Fusssohle, können bei diesen Bändern und Sehnen kleinere Risse, Reizungen und Entzündungen auftreten.»
Der Fersensporn ist meist nur weniger Millimeter gross, verursacht jedoch einen enormen Schmerz. An Fersensporn leiden meistens Personen zwischen dem 40. und 60. Lebensjahr.
Werden die Muskelsehnen am Fersenbein dauerhaft stark belastet, bzw. überbelaste - beispielsweise durch Sport oder eine Fehlstellung des Fusses, können winzige Risse entstehen. Über einen längeren Zeitraum andauernde Belastungen können zu Entzündungen und in der Folge zu Kalkablagerungen führen. Der Kalk verknöchert nach und nach, und ein Fersensporn entsteht.

Fersensporn entsteht meist durch eine langfristige, chronische Überbelastung. Manche der Ursachen entwickeln sich oft über Jahre hinweg. Dazu gehören:
Um Fersenschmerzen vorzubeugen, bieten sich die folgenden, präventiven Massnahmen an:
Muskeln und Sehnen vor dem Training gut aufwärmen.
Allfällige Fussfehlstellungen durch gute Schuhe oder Schuheinlagen ausgleichen.
Schuhwerk mit dämpfender Sohle und stabiler Fersenstütze verwenden.
Versuchen, das Übergewicht zu reduzieren.
Regenerationsphasen einplanen, um Überbelastung zu vermeiden.
Stehen grössere Belastungen an, können die Füsse gezielt darauf trainiert werden.
Langes Stehen auf harten Unterlagen vermeiden.
Barfussgehen auf weichem Untergrund fördert die natürliche Fussbewegung.