Hausstaubmilben sind in fast jeder Wohnung zu Hause. Für die meisten Menschen stellen sie kein Risiko dar. Allergikerinnen und Allergiker sollten den Kontakt mit den Spinnentieren auf ein Minimum reduzieren. Dazu finden Sie hier ein paar Tipps.
Sechs Prozent der Schweizerinnen und Schweizer reagieren allergisch auf Hausstaubmilben. Egal wie alt man ist oder zu welcher Jahreszeit; Symptome können immer auftreten. Ganz vermeiden lassen sich die winzigen Tiere nicht, aber reduzieren. SWICA hat ein paar Tipps für Sie.
Bei warmen Bedingungen und hoher Luftfeuchtigkeit von über 50 Prozent vermehren sich die Hausstaubmilben am einfachsten. Deshalb empfiehlt das aha! Allergiezentrum Schweiz die Raumtemperatur konstant zwischen 18 bis 20 Grad zu halten. Mit Stosslüften, zirka dreimal am Tag für fünf bis zehn Minuten, kann die Luftfeuchtigkeit gesenkt werden.
Hausstaubmilben fühlen sich in Matratze und Bettwäsche, wie Kissen, Bett- und Schlafanzügen, am wohlsten. Deshalb sollten diese mit milbendichten Überzügen geschützt und die Wäsche regelmässig bei 60 Grad gewaschen werden. Nicht nur im Schlafzimmer, sondern auch im Wohnzimmer können Hausstaubmilben vorkommen.
Der Staub auf Teppichen, Vorhängen und Polstermöbeln begünstigt die Verbreitung von Allergenen. Diese werden von den Milben über ihren Kot ausgeschieden, haften an Staubpartikeln und gelangen so über die Luft in die Atemwege von Allergikerinnen und Allergikern. Deshalb sollten die Oberflächen regelmässig mit einem feuchten Tuch abgewischt werden. Beim Staubsaugen kann ein HEPA-Filter – der kleinste Staub-, Pollen- und Schimmelpartikel auffängt – zusätzlich unterstützen.
Glücklich schätzen können sich alle, die über 1200 Meter über Meer wohnen. Ab dieser Höhe vermehren sich die Milben nicht mehr.
Typische Symptome der Hausstaubmilbenallergie sind gemäss Allergiezentrum Schweiz:
Die Symptome treten vor allem am Morgen auf. Allergisches Asthma und Hautausschläge können als mögliche Spätreaktionen auftreten.