In letzter Zeit häuften sich Berichterstattungen zur Verbreitung von Krätze, auch Scabies genannt. Es handelt sich dabei um eine Infektionskrankheit der Haut, die von Parasiten verursacht wird. Wie gefährlich ist Krätze und wie kann man sich schützen?

Die Ansteckung erfolgt in den meisten Fällen über engen Hautkontakt. Die Tierchen können sich nicht so schnell bewegen und sind sehr klein, weshalb der Kontakt über mehrere Minuten gewährleistet sein muss. Kurze Berührungen, wie Umarmungen oder Händeschütteln, reichen meistens nicht aus. Die Übertragungen erfolgen oft zwischen Eltern und ihren Kindern oder zwischen Paaren.
Auch kann man kann sich über Textilien anstecken, die mit einer infizierten Person geteilt wurden, wie zum Beispiel Bettwäsche, Kleidung oder Sitzbezüge im öffentlichen Verkehr. Dass Menschen tendenziell mehr reisen und in Hotelbetten oder sonst geteilten Übernachtungsmöglichkeiten schlafen, hat zur stärkeren Verbreitung von Krätze in den vergangenen Jahren beigetragen. Ohne den Menschen als Wirt können die Parasiten nur etwa 48 Stunden überleben, somit sind die Ansteckungen über Textilien deutlich seltener.
Die Hautkrankheit galt als fast ausgestorben – in den letzten Jahren sind in der Schweiz aber vermehrt Fälle aufgetaucht. Eine Infektion ist nicht gefährlich, aber für Betroffene insbesondere wegen des Juckreizes sehr lästig. Die Behandlung von Krätze sieht folgendermassen aus:

Nach der Behandlung sollte man unbedingt gut beobachten, ob es erneut zu Juckreizen bei sich selbst oder jemand anderem im gleichen Haushalt gekommen ist. Bei Unsicherheiten lohnt es sich, die Haut erneut einer Fachperson zu zeigen. santé24 bietet dermatologische Beratungen für SWICA-Versicherte an. Zudem arbeitet SWICA mit der Plattform OnlineDoctor zusammen, auf der Versicherte ihre Hautprobleme von Fachärztinnen und Fachärzten beurteilen lassen können.
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