Muskelkrämpfe beim Sport sind nicht nur schmerzhaft, sondern können auch das Training erheblich beeinträchtigen. Erfahren Sie, was im Akutfall zu tun ist, wie Sie Muskelkrämpfen vorbeugen können und wann ein Arztbesuch ratsam ist.
Muskelkrämpfe können jeden treffen – ob Anfängerin, Hobbysportler oder Profi. Plötzlich zieht sich ein Muskel schmerzhaft zusammen, oft ohne Vorwarnung, und legt das Training schlagartig lahm. Die gute Nachricht: Mit den richtigen Sofortmassnahmen lassen sich Krämpfe meist schnell lösen. Und wer ihre Auslöser kennt, kann ihnen oft wirksam vorbeugen.

Wenn beim Sport plötzlich ein Muskel – häufig die Wade – verkrampft, helfen diese Sofortmassnahmen:
Muskelkrämpfe entstehen oft durch eine verminderte Durchblutung oder Überbelastung der Muskulatur. Mit diesen Tipps kann man vorbeugen:
Ausgewogene Ernährung: Auf eine ausreichende Zufuhr von Kohlehydraten achten, um den Muskelstoffwechsel optimal zu unterstützen.
Ausreichend trinken: Trinke vor und während des Sports genügend Wasser. Mehr als zwei Liter pro Tag sind in der Regel nicht notwendig.
Elektrolyte: Die zusätzliche Einnahme von Magnesium oder anderen Elektrolyten ist laut aktueller Studienlage meist nicht erforderlich.
Isotonische Getränke: Diese sind nur bei sehr langen Sporteinheiten sinnvoll, da sie den Mineralienhaushalt ausgleichen können.
Kalte Getränke vermeiden: Eisgekühlte Getränke können den Magen belasten und sollten gemieden werden.
Kein Alkohol: Alkoholische Getränke stören den Elektrolythaushalt und erhöhen das Risiko für Muskelkrämpfe.
Treten Muskelkrämpfe regelmässig oder anhaltend auf, sollte zur Abklärung ein Arzt oder eine Ärztin konsultiert werden. Wiederkehrende oder langanhaltende Krämpfe können auf Stoffwechselstörungen wie Diabetes, chronisch-entzündliche Darmerkrankungen oder eine Bauchspeicheldrüsenentzündung hinweisen.