Sie sind zwar eher unauffällig, aber nicht immer harmlos: Muttermale verraten viel über die eigene Hautgesundheit. Der SWICA-Gesundheitstipp verrät, weshalb es sich lohnt, die Haut gut im Blick zu behalten.
Gemäss dem Bundesamt für Gesundheit weist die Schweiz weltweit eine der höchsten Hautkrebsraten auf. Die Neudiagnosen haben sich hierzulande in den vergangenen 30 Jahren verdoppelt.

Muttermale, auch Leberflecken genannt, sind mehr oder weniger grosse Flecken auf der Haut, die entstehen, wenn sich Pigmentzellen (Melanozyten) an einer Stelle anhäufen. Häufig sind Muttermale harmlos: Wenn es zu Veränderungen kommt, können sie auf einen Hautkrebs (Melanom) hinweisen.
santé24 bietet SWICA-Versicherten eine kostenlose dermatologische Beratung und wenn möglich eine Therapieempfehlung. Zudem arbeitet SWICA mit der Plattform OnlineDoctor zusammen, auf der Versicherte ihre Hautprobleme von Fachärztinnen und Fachärzten beurteilen lassen können. Weitere Informationen und die Anmeldung finden sich hier.
Mit der ABCDE-Regel lässt sich einschätzen, ob ein Muttermal gefährlich ist. Sie dient als Orientierungshilfe für das weitere Vorgehen. Fällt ein Hautfleck auf und trifft mindestens eines der folgenden Merkmale zu, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.

Eine Asymmetrie besteht, wenn die Form des dunklen Hautflecks ungleichmässig ist und keine runde, ovale oder längliche Form vorliegt.
Der Rand des Muttermals ist nicht scharf begrenzt, sondern zeigt unebene oder gar verwaschene Konturen auf.
Der Hautfleck enthält ungleichmässige oder unterschiedliche Farbtöne, die sowohl heller als auch dunkler sein können. Rosa, graue oder schwarze Verfärbungen sowie eine Krustenbildung sind klare Anzeichen für Male, die ärztlich untersucht werden sollten.
Muttermale, die einen grösseren Durchmesser als sechs Millimeter aufweisen, sollten ebenfalls von einer Ärztin oder einem Arzt kontrolliert werden.
Man streicht sich mit dem Finger über den Leberfleck und merkt dabei, dass dieser erhoben ist (mehr als einen Millimeter), sich rau oder schuppig anfühlt oder sich sichtbar verändert (hat).
Die Haut als sichtbares und grösstes Organ ist konstant vielen Umweltfaktoren ausgesetzt. Der Schädlichste unter ihnen sind UV-Strahlen. Melanome können aber auch an wenig sonnenexponierten Stellen wie Schleimhäuten, unter den Nägeln oder im Auge entstehen. Deshalb lassen sich folgende vorbeugende Massnahmen ableiten:

Eltern sollten besonders ihre Kinder vor den schädlichen UV-Strahlen schützen, da deren Haut viel empfindlicher ist als die eines Erwachsenen. Die Krebsliga gibt auf ihrer Website wichtige Empfehlungen und betont, dass Schatten den besten Schutz bietet.