Schöne und gepflegte Finger- und Zehennägel sind ein Zeichen für Gesundheit – und das nicht nur in der Badesaison. Die richtige Pflege schützt zudem vor Krankheiten. Was es zu beachten gibt und was es mit eingewachsenen Nägeln auf sich hat, finden Sie im Blogbeitrag.
Nagelpflege lernt man schon als kleines Kind, ob mit Nagelschere oder Nagelknipser. Während der Badesaison, zwischen Sonnenliegen und Sprungturm, blitzen bei manchen Sonnenanbeterinnen farbig lackierte Finger- oder Zehennägel hervor. Dabei umfasst Nagelpflege weit mehr, als die Nägel einfach mit Farbe zu verschönern. Frauen wie Männer sollten ihren Nägeln deshalb gleichermassen Aufmerksamkeit schenken.
Gepflegte Nägel sind nicht nur ein ästhetischer Blickfang, sondern dienen auch dem Schutz der Finger- und Zehenkuppen. Unter Nägeln können sich Schmutz, Keime und Bakterien sammeln. Eine sorgfältige Nagelpflege beugt Nagelkrankheiten und schmerzhaften Entzündungen vor. Mit zunehmendem Alter werden Nägel oft trockener und brüchiger. Pflegeprodukte wie Öle und Cremes halten Sie flexibel und schützen vor Splittern.

Finger- und Zehennägel bestehen aus mehreren Schichten Hornzellen und sind zwischen 0,05 und 0,75 Millimeter dick. Mehrere unregelmässig übereinander geschichtete Lagen von Hornzellen bilden den Nagel. Der Hauptbestandteil ist Keratin, das für die Festigkeit sorgt. Nägel schützen die empfindlichen Fingerkuppen und erleichtern das Greifen von Gegenständen.
In der Regel wachsen unsere Nägel rund 0,5 bis 1,2 Millimeter pro Woche. Das macht es notwendig, dass wir unsere Finger- und Zehennägel von Zeit zu Zeit kürzen müssen.
Überschüssige Haut an den Seiten des Nagels oder beim Nagelmöndchen sollte niemals mit einer Schere oder durch Abreissen entfernt werden – das Risiko für Verletzungen und Infektionen ist hoch. Die Nagelhaut vorher in einem Handbad oder mit Öl einweichen und spezielle Hautzangen oder Rosenholzstäbchen verwenden. Die Haut vor und nach der Behandlung desinfizieren, um Infektionen zu vermeiden.

Meist entstehen eingewachsene Nägel durch falsches Schneiden oder Zurückfeilen. Das Problem wird von vielen aber erst erkannt, wenn die Entzündung am Nagel stark zu schmerzen beginnt. Je nach Entzündung und Schmerz ist die Behandlung anders. Bei leichten Beschwerden hilft der Gang zum Apotheker. Sind die Schmerzen zu stark, wird der Besuch beim Arzt oder Podologen nötig. Im schlimmsten Fall kann eine Operation notwendig werden, um den eingewachsenen Nagel zu entfernen.