Business_Praevention_Stress_Mann_Buero_s_ihllgu
Achtsamer Umgang mit Stress

Stress gehört zum Leben – jede Person kennt ihn. Für manche ist er ein Antrieb, andere fühlen sich davon schnell überfordert. Wiederum einige brauchen eine gewisse Anspannung, um ihr volles Potenzial auszuschöpfen. Doch wenn die Belastung überwiegt und die eigenen Ressourcen nicht ausreichen, kann Stress zur Herausforderung werden.

Autor/inSWICA Content Team
3 Minuten Lesezeit25. März 2026

Was ist Stress?

Stress entsteht, wenn die Anforderungen an eine Person ihre eigenen Bewältigungsmöglichkeiten übersteigen. Entscheidend ist dabei die subjektive Wahrnehmung: Jede Person schätzt ihre Ressourcen und Grenzen unterschiedlich ein. Ein bewusster Umgang mit Stress hilft, Herausforderungen zu meistern und das Gleichgewicht zu bewahren.

Stress ist nicht grundsätzlich negativ. Schon in der Frühzeit des Menschen schützte Stress Körper und Geist. Er half, Gefahren schnell zu erkennen und angemessen zu reagieren. Diese Fähigkeit hat unser Überleben gesichert. Man unterscheidet zwei Arten von Stress: Eustress und Distress.

Eustress

  • Eustress ist positiver Stress, der motiviert und aktiviert – zum Beispiel die freudige Anspannung vor einem wichtigen Ereignis, bei dem man sich der eigenen Fähigkeiten sicher ist. 

Distress

  • Distress hingegen beschreibt negativen Stress, der entsteht, wenn man sich überfordert fühlt und die Kontrolle verliert. Hält dieser Zustand an, kann er das Wohlbefinden und die mentale Gesundheit beeinträchtigen.

So reagiert der Körper auf Stress

Stress ist eine natürliche Reaktion des Körpers auf herausfordernde Situationen. Unsere Sinnesorgane nehmen Stressoren – also auslösende Faktoren – wahr und leiten diese Informationen an das Grosshirn und das limbische System weiter. Über Botenstoffe werden die Signale blitzschnell an verschiedene Organe übermittelt.

Innerhalb von Sekunden stellt der Körper Energie bereit, um optimal auf eine potenzielle Gefahr zu reagieren – ganz nach dem Prinzip „Kampf oder Flucht“. Dieser Mechanismus läuft unbewusst ab und ist seit Urzeiten in uns verankert.

Nach dem Stress folgt die Erholung

In einer Stresssituation schüttet der Körper Stresshormone wie Adrenalin, Noradrenalin und Kortisol aus. Diese sorgen dafür, dass

  • mehr Blut in die Muskulatur gelangt,
  • die Sauerstoffzufuhr steigt,
  • weniger wichtige Körperfunktionen vorübergehend heruntergefahren werden und
  • das Immunsystem kurzfristig aktiviert wird.

Die Aufmerksamkeit richtet sich ganz auf die aktuelle Herausforderung, während komplexes Denken und das Urteilsvermögen eingeschränkt sein können. Typische körperliche Reaktionen sind ein beschleunigter Herzschlag und eine schnellere Atmung.

Nach der Stressphase folgt idealerweise eine Erholungsphase: Die Hormonproduktion normalisiert sich, die Muskeln entspannen sich, Herzschlag und Atmung werden ruhiger und der Blutdruck sinkt. Diese Phase der Entspannung ist wichtig, damit sich der Körper regenerieren und neue Energie aufbauen kann.

Was löst Stress aus?

Stressoren sind Auslöser von Stress und können vielfältig sein. Dazu zählen körperliche Faktoren wie Schlafmangel, unausgewogene Ernährung, Krankheiten oder Verletzungen. Auch äussere Einflüsse wie Lärm oder Hitze sowie psychische Belastungen wie Trennungen, Leistungs- oder Zeitdruck können Stress verursachen.

Die Folgen von Stress

Kurzfristiger Stress schadet Körper und Geist nicht. Wird der Stress jedoch zum Dauerzustand, leidet das Wohlbefinden und die Gesundheit. Ein anhaltend hoher Stresspegel kann zu erhöhtem Kortisolspiegel, Bluthochdruck und einem Anstieg des Blutzuckers führen.

Zu viel Stress äussert sich zudem in Symptomen wie: 

  • Nervosität
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Müdigkeit
  • Verdauungsproblemen
  • Kopfschmerzen
  • Schlafstörungen
  • verminderter Leistungsfähigkeit 
  • Gereiztheit

Langfristig erhöht sich das Risiko für emotionale Beschwerden wie Depressionen, Angstzustände oder Burn-out. Auch das Immunsystem wird geschwächt, wodurch die Anfälligkeit für Infekte steigt.

Acht einfache Tipps für weniger Stress im Alltag

Stressabbau beginnt bei Ihnen selbst. Wichtig sind regelmässige Erholungsphasen, gesunde Ernährung, ausreichend Schlaf und Bewegung. Diese Tipps helfen:

SWICA – mehrfach die Nr. 1 in Kundenzufriedenheit

  • Kundenzufriedenheit-Label-1-de
  • Kundenzufriedenheit-Label-2-de
  • Kundenzufriedenheit-Label-3-de