Der amerikanische Physiologe Edmund Jacobson hat bereits 1929 die Methode der willentlichen Muskelentspannung entwickelt. Er hatte entdeckt, dass sich die Muskelspannung bei Gefühlen der Unruhe oder Erregung deutlich erhöht. Umgekehrt reduziert sich Angst, wenn es gelingt, die Muskelspannung zu verringern. In der Regel gelingt es relativ schnell, dank MPE das Wohlbefinden sowie auch das Schmerzempfinden positiv zu beeinflussen.
Autogenes Training
Auch diese Methode gibt es schon lange. Sie wurde bereits in den 1920er Jahre durch den deutschen Psychiater Johannes Heinrich Schultz entwickelt. Dabei geht es darum, sich selbst ohne fremde Hilfe in eine Art Trance zu versetzen. Beispielsweise indem im Geist Sätze wiederholt werden, die eine beruhigende Wirkung ausüben. Nach einigen Wochen Training kann autogenes Training dafür sorgen, dass man sich ruhig und entspannt fühlt.
Meditation
Meditation ist ein mentales Training, das helfen kann, innerlich ruhiger und gelassener zu werden. Dies nicht nur während des Übens, sondern auch während stressigen Situationen im Alltag. Meditationsmethoden gibt es ganz unterschiedliche. Allen gemein ist, dass man seine Konzentration auf eine Sache lenkt. Zudem spielt die bewusste Atmung eine wichtige Rolle.