Glück ist also sehr individuell und kann für jeden Menschen etwas anderes bedeuten. Trotzdem haben wir alle eines gemeinsam: die Reaktionen in unserem Körper, wenn wir uns glücklich fühlen. Es passiert Folgendes:
1. Wir produzieren Serotonin, eines der bekanntesten Glückshormone. Es hebt unsere Stimmung, fördert unser Wohlbefinden und wirkt beruhigend.
2. Dopamin wird ausgeschüttet: Dopamin ist ein Neurotransmitter, der mit dem Belohnungssystem des Gehirns verbunden ist. Dopamin wird produziert bei Aktivitäten, die wir als angenehm empfinden – auch hier wird ein Glücksgefühl hervorgerufen.
3. Es entsteht ein weiteres wichtiges Hormon: Endorphin. Endorphine wirken wie natürliche Schmerzmittel, die zur Selbstheilung unseres Körpers beitragen. Zudem wirken sie angstlösend und helfen beim Stressabbau.
4. Oxytocin wird freigesetzt: Oxytocin wird oft als Liebes- oder Kuschelhormon bezeichnet: Es entsteht bei Umarmungen, Küssen und während der Mutterschaft. Dabei werden die Gefühle von Liebe und Vertrauen gefördert – ein wichtiger Bestandteil unseres Glücksempfindens.
4. Stresshormone werden gemindert. Die Produktion von Stresshormonen wie Cortisol wird reduziert, was zu einem entspannteren und zufriedeneren Zustand führt.
6. Die Immunfunktion wird verbessert. Eine positive Einstellung kann das Immunsystem stärken, womit das Krankheitsrisiko reduziert wird.
7. Die Herzgesundheit wird gesteigert: Sind wir ausgeglichen und zufrieden, dann profitiert auch unser Herz davon. So können positive Emotionen dazu beitragen, dass der Blutdruck gesenkt und die Herzfrequenz reguliert wird.
8. Das parasympathische Nervensystem wird aktiviert: Dieses «Ruhe-und-Verdau»-System hilft dem Körper, sich zu entspannen und zu erholen, was unser allgemeines Wohlbefinden steigert.
9. Unser Gehirn verändert sich: Glückliche Erfahrungen und Gedanken können die Struktur und Funktion des Gehirns beeinflussen, indem sie neue neuronale Verbindungen fördern und die Gehirnplastizität erhöhen.
10. Der Schlaf wird besser: Glück und positive Emotionen können zu einem besseren Schlaf beitragen, was wiederum die Stimmung und das Wohlbefinden verbessert.
«Lachen ist etwas Vergnügliches und regt unser Emotionszentrum an. Es aktiviert viele Muskeln im Gesicht und im ganzen Körper und wirkt wie eine Massage fürs Gehirn.»
Heute schon jemanden gekuschelt, geküsst oder umarmt? Körperkontakt ist ein wichtiger Faktor, was unser Glücksempfinden anbelangt. Denn bei Berührungen schüttet unser Hirn Oxytocin aus: ein Hormon, das uns deshalb so glücklich macht, weil es uns das Gefühl von Liebe und Geborgenheit gibt und gleichzeitig Stress abbaut.
Studien zum Thema Oxytocin haben gezeigt:
Es ist ein unbeschreiblich schönes Gefühl, wenn nach einer langen, nasskalten Wetterperiode endlich mal wieder die Sonne scheint. Ganz automatisch verspüren wir den Drang, uns nach draussen zu begeben. Doch warum ist das eigentlich so?
Vitamin D beeinflusst unser psychisches Wohlbefinden
Durch die Sonneneinstrahlung auf unserer Haut bildet unser Körper Vitamin D. Dieses ist nicht nur wichtig für gesunde Knochen und Zähne, sondern hat auch einen grossen Einfluss auf unser psychisches Wohlbefinden. Kurz gesagt: Vitamin D spielt eine wichtige Rolle für gewisse Botenstoffe, die sich auf unsere Stimmung und Lebensfreude und den Umgang mit Stress auswirken.
Psychisch äussert sich Vitamin-D-Mangel daher vor allem durch:
So erhöht man seinen Vitamin-D-Spiegel
Während Sonneneinstrahlung also wichtig ist für unser Glücksempfinden, ist die UV-Strahlung gleichzeitig schädlich für unsere Haut. Gemäss Bundesamt für Gesundheit geht richtiges Sonnentanken daher so: Es wird empfohlen, sich in den Sommermonaten etwa 30 Minuten am Vormittag oder 10 Minuten am Nachmittag der Sonne auszusetzen – kurzärmlig und ohne Sonnencreme. Dabei bilden wir genügend Vitamin D, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen.
Vitamin-D-Mangel vorbeugen
Im Winter jedoch genügt die Sonneneinstrahlung in unseren Breitengraden nicht für eine ausreichende Vitamin-D-Produktion. Zwar können wir Vitamin D bis zu einem gewissen Grad im Körper speichern. Doch gerade in der dunklen Jahreszeit, wenn die Sonne schwach ist und wir uns viel drinnen aufhalten, ist der Speicher bald aufgebraucht. «Laut BAG haben im Winter 60 Prozent der Schweizer Bevölkerung eine unzureichende Vitamin-D-Versorgung», sagt Dr. Silke Schmitt Oggier. Die Chefärztin Telemedizin von santé24 erklärt in diesem Artikel im SWICA-Kundenmagazin, wie man einen Vitamin-D-Mangel vermeiden kann und welche Rolle die Ernährung dabei spielt.
Weitere Tipps, wie Sie glücklicher werden können, zeigt dieser Gesundheitstipp.
Wir können unser persönliches Glück tatsächlich beeinflussen. Wichtige Faktoren hierbei sind:
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Quellenangaben:
Glück im Gehirn: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3491815/