Ende Mai beginnt für viele Studierende die Prüfungsphase. Innerhalb eines kurzen Zeitraums wird der Stoff eines gesamten Semesters abgefragt. Es gilt also, den Kopf gut bei der Sache zu haben. Für Menschen mit Prüfungsangst ist das jedoch eine grosse Herausforderung, die oft in einer Abwärtsspirale endet.
Das Gefühl, vor einer Prüfung nervös zu sein, kennen wahrscheinlich alle. Schliesslich möchte man beweisen, was man gelernt hat – und eine gute Note ist eine schöne Belohnung. Eine gewisse Nervosität hilft zudem auch, konzentriert zu sein und die besten Leistungen zu erbringen. Bei Menschen, die an Prüfungsangst leiden, nimmt diese Nervosität jedoch ein solch grosses Mass an, dass so alle anderen Emotionen überschattet werden. Der Kopf ist plötzlich leer und das führt wiederum zu noch mehr Stress. «Prüfungssituationen können manchmal so bedrohlich wirken, dass das erlernte Wissen nicht abrufbar ist - es entsteht eine Blockade», erklärt Birgit Schmid, Psychologin bei santé24.
Prüfungsangst hat viele Ursachen: Die Erwartungen an sich selber oder die des direkten Umfelds können zu hoch sein, die Menge des Stoffs kann überwältigend wirken oder der Zeitdruck an der Prüfung kann einen gewaltigen Stress auslösen. Auch das Gefühl, nicht genügend vorbereitet zu sein, begünstigt Prüfungsangst. Für Betroffene ist es ein erster Schritt, herauszufinden, welches ihre individuellen Auslöser sein könnten.
«Wenn die Blockaden sich nicht lösen lassen, ist es ratsam, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.»»

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Baut sich im Vorfeld auf eine Prüfung zu viel Druck auf, kann es helfen, mit Eltern, Freundinnen und Freunden oder einer Fachperson darüber zu sprechen. Beim Aussprechen der Gefühle werden diese einfacher fassbar und können an Bedrohlichkeit verlieren. Zudem kann es helfen, an erfolgreich bestandene Prüfungen zurückzudenken und sich immer wieder daran zu erinnern, dass das Leben unabhängig vom Resultat weitergeht. Auch Entspannungssequenzen in Form von Meditation können hilfreich sein, um vorgängigen Stress abzubauen. «In solchen Situationen kann es hilfreich sein, sich durch tiefe Ein- und Ausatmung zu beruhigen und sich auf Bereiche zu konzentrieren, in denen der Atem besonders spürbar ist, zum Beispiel Nase oder Bauch», so die Psychologin von santé24.
Am grossen Tag sollte man neben der Prüfung an nichts denken müssen. Genug essen und trinken, bequeme Kleidung und eventuell Ohrstöpsel sorgen dafür, dass man nicht abgelenkt wird.
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