Laufen ist eine der unkompliziertesten und vielseitigsten Sportarten – ein Paar gute Schuhe genügt, um jederzeit und fast überall loszulegen, sei es in der Stadt, im Wald oder auf dem Laufband. Laufsport wirkt sich positiv auf die mentale Gesundheit aus, fördert die Ausdauer und stärkt das Immunsystem.
Als Ausdauersport ist Laufen nicht nur effektiv, sondern auch unkompliziert in den Alltag zu integrieren. Kein Wunder also, dass knapp die Hälfte aller Schweizerinnen und Schweizer regelmässig joggt1. Laufen kann man immer und überall, ganz ohne teure Mitgliedschaften oder Ausrüstung – und das Beste: Sie tun nicht nur Ihrem Körper, sondern auch Ihrer mentalen Gesundheit etwas Gutes.
Denn Laufen senkt das Risiko für Herzkrankheiten und Diabetes und sorgt gleichzeitig für mehr mentale Stärke und Wohlbefinden. Zudem fördert regelmässiges Laufen den Stoffwechsel und unterstützt das Immunsystem. Kimberly Zwygart, Sportwissenschaftlerin und Bewegungsspezialistin bei santé24 rät zudem, Kraftsport beim Lauftraining nicht zu vernachlässigen.
«Kraft ist ein wesentlicher Bestandteil des Lauftrainings und spielt eine zentrale Rolle in der Verletzungsprophylaxe.»
Walken, joggen, sprinten: Laufsport ist nicht nur ein ideales Ganzkörpertraining, es bietet noch einiges mehr. Hier sind sieben spannende Fakten dazu:
Viele Läuferinnen und Läufer kennen das: Anfangs machen sie schnelle Fortschritte, doch irgendwann scheint es nicht mehr voranzugehen. Dann spricht man von einem sogenannten «Laufplateau». Damit Sie Ihre Leistung weiter steigern und Ihr nächstes Level erreichen, haben wir für Sie drei Tipps zusammengestellt. Viel Spass beim Ausprobieren!
Ergänzen Sie Ihr Training mit hochintensiven Intervallen (HIIT), bei denen sich kurze Belastungsphasen im anaeroben Bereich mit aktiven Erholungsphasen abwechseln. Dadurch gewöhnt sich Ihr Körper daran, auch über längere Zeit ein höheres Tempo zu halten. Zudem verbessert sich Ihre Erholungsfähigkeit – Ihre Herzfrequenz sinkt nach der Belastung schneller ab, und Sie regenerieren effektiver.
Wenn Sie immer nur im gleichen Tempo laufen, bleiben Fortschritte irgendwann aus. Ein effektives Training kombiniert daher verschiedene Belastungsstufen, die sich insbesondere für fortgeschrittene Läuferinnen und Läufer eignen:
Der aerobe Bereich bezeichnet eine Trainingsintensität, bei der der Körper genügend Sauerstoff zur Energiegewinnung nutzen kann. Dabei wird hauptsächlich Fett und Kohlenhydrate verbrannt. Diese Art der Belastung ist typisch für Ausdauersportarten wie Joggen, Radfahren oder Schwimmen in moderatem Tempo.
Der anaerobe Bereich beginnt, wenn die Belastung so intensiv wird, dass der Körper nicht mehr genug Sauerstoff für die Energiegewinnung bereitstellen kann. In diesem Fall werden hauptsächlich Kohlenhydrate ohne Sauerstoff verbrannt, wobei Laktat (Milchsäure) entsteht. Dies geschieht bei hochintensiven Belastungen wie Sprints oder Krafttraining, kann aber nur für kurze Zeit aufrechterhalten werden.
Ihr Körper folgt einem individuellen Biorhythmus – und der entscheidet, wann Sie am leistungsfähigsten sind. Die ideale Trainingszeit ist daher für jede Person unterschiedlich. Notieren Sie, wann Sie sich besonders fit und konzentriert fühlen. So können Sie herausfinden, wann für Sie der beste Zeitpunkt für Ihr Training ist.
Gemeinsam mit ASICS setzt SWICA ein starkes Zeichen für Gesundheit und Bewegung. Durch unsere Partnerschaft möchten wir einen aktiven Lebensstil fördern und die Bedeutung von Sport für das körperliche und mentale Wohlbefinden unterstreichen.
Die ASICS FrontRunner Community teilt die Leidenschaft für das Laufen und ist der Überzeugung, dass die Vorteile der Bewegung nicht nur für den Körper gut sind, sondern darüber hinausgehen. Lassen Sie sich inspirieren!
Das Runner’s High ist ein Zustand, den viele Läufer als beinahe euphorisch beschreiben. Es tritt während oder nach einer intensiven Laufeinheit auf und ist gekennzeichnet durch ein Gefühl der Leichtigkeit, Glückseligkeit und Schmerzfreiheit. Doch was steckt hinter diesem Phänomen?
Früher ging man davon aus, dass vor allem Endorphine für diesen Zustand verantwortlich sind. Diese körpereigenen Schmerzmittel werden bei körperlicher Belastung ausgeschüttet und können eine Art natürlicher Rauschzustand hervorrufen. Neuere Studien3 zeigen jedoch, dass auch Endocannabinoide eine wichtige Rolle spielen. Diese Stoffe ähneln den aktiven Bestandteilen von Cannabis und können Gefühle der Entspannung, Euphorie und Schmerzreduktion hervorrufen.

Läufer, die ein Runner’s High erleben, berichten von einem Gefühl der Schwerelosigkeit, tiefer Zufriedenheit und grenzenloser Energie. Dieser Zustand kann dabei helfen, längere Strecken mit weniger Anstrengung zu bewältigen. Das Runner’s High verändert die Art und Weise, wie der Körper Anstrengung wahrnimmt. Durch die verstärkte Ausschüttung von Endocannabinoiden und Endorphinen kommt es zu einer natürlichen Schmerzunterdrückung.
Muskelermüdung und kleine Wehwehchen scheinen plötzlich nicht mehr so belastend, wodurch sich Läufer leichter und kraftvoller fühlen. Gleichzeitig setzt das Gehirn vermehrt Dopamin und Serotonin frei – zwei Neurotransmitter, die für Glücksgefühle und innere Ruhe sorgen. Das Ergebnis ist ein Zustand intensiven Wohlbefindens, in dem der Kopf frei wird, Sorgen verschwinden und eine tiefe innere Zufriedenheit einsetzt. Viele vergleichen es mit einem meditativen Flow-Zustand, in dem sie ganz im Moment aufgehen.
Das Runner’s High ist schwer vorherzusagen und tritt nicht bei jeder Person und nicht bei jedem Lauf auf. Diese Faktoren können es aber begünstigen:
Laufen Sie in einem mässigen bis intensiven Tempo über eine längere Distanz. Typischerweise erleben Läufer diesen Zustand nach mindestens 40 bis 60 Minuten durchgehenden Laufens, abhängig vom Lauftempo und der individuellen Fitness.
Vermeiden Sie Unterbrechungen und finden Sie einen gleichmässigen Rhythmus.
Hören Sie Musik oder konzentriere Sie sich auf Ihre Atmung, um in einen Flow-Zustand zu kommen.
Laufen Sie regelmässig – mit der Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, das Runner’s High zu erleben.
Gewinnen Sie einen von 40 Plätzen für den exklusiven Running-Workshop mit Europameister Viktor Röthlin am 27. Mai 2026 in Winterthur. Profitieren Sie von persönlichen Experten-Tipps zu Training, Technik und optimaler Vorbereitung für Ihren nächsten Laufevent.
Der Workshop findet in der SWICA Regionaldirektion Winterthur (Zürcherstrasse 31, 8400 Winterthur) statt und dauert von 17.30 bis ca. 21.15 Uhr.
Alle Teilnehmenden erhalten bei der Begrüssung einen kleinen Snack sowie einen 50 Franken Gutschein von Ochsner Sport. Der Workshop findet auf deutsch statt.
Quellen:
1: Swisspo: «Fast die Hälfte aller Schweizerinnen und Schweizer geht joggen»
2: British Journal of Sports medicine: «Physical activity as a protective factor for dementia and Alzheimer's disease: systematic review, meta-analysis and quality assessment of cohort and case-control studies» und Alzheimer Forschung Initiative e. V.: «Bewegung und Demenz: Wie Sport das Gehirn schützt»
3: «A Systematic Review and Meta-Analysis on the Effects of Exercise on the Endocannabinoid System»
4: European Heart Journal: «Differential effects of endurance, interval, and resistance training on telomerase activity and telomere length in a randomized, controlled study»
5: Lauftherapie in der Psychiatrie: «Neue Aspekte zur Lauftherapie bei Demenz und Depression»