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Laufen: Bewegung für Körper und Geist

Laufen ist eine der unkompliziertesten und vielseitigsten Sportarten – ein Paar gute Schuhe genügt, um jederzeit und fast überall loszulegen, sei es in der Stadt, im Wald oder auf dem Laufband. Laufsport wirkt sich positiv auf die mentale Gesundheit aus, fördert die Ausdauer und stärkt das Immunsystem.

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Autor/inDominik Chiavi
5 Minuten Lesezeit16. März 2026

Laufen: ideales Ganzkörpertraining

Als Ausdauersport ist Laufen nicht nur effektiv, sondern auch unkompliziert in den Alltag zu integrieren. Kein Wunder also, dass knapp die Hälfte aller Schweizerinnen und Schweizer regelmässig joggt1. Laufen kann man immer und überall, ganz ohne teure Mitgliedschaften oder Ausrüstung – und das Beste: Sie tun nicht nur Ihrem Körper, sondern auch Ihrer mentalen Gesundheit etwas Gutes.

Denn Laufen senkt das Risiko für Herzkrankheiten und Diabetes und sorgt gleichzeitig für mehr mentale Stärke und Wohlbefinden. Zudem fördert regelmässiges Laufen den Stoffwechsel und unterstützt das Immunsystem. Kimberly Zwygart, Sportwissenschaftlerin und Bewegungsspezialistin bei santé24 rät zudem, Kraftsport beim Lauftraining nicht zu vernachlässigen.

«Kraft ist ein wesentlicher Bestandteil des Lauftrainings und spielt eine zentrale Rolle in der Verletzungsprophylaxe.»

Kimberly Zwygart, Sportwissenschaftlerin und Bewegungsspezialistin

santé24

Sieben Fakten über den Laufsport

Walken, joggen, sprinten: Laufsport ist nicht nur ein ideales Ganzkörpertraining, es bietet noch einiges mehr. Hier sind sieben spannende Fakten dazu:

Durchbrechen Sie Ihr Laufplateau – drei Tipps

Viele Läuferinnen und Läufer kennen das: Anfangs machen sie schnelle Fortschritte, doch irgendwann scheint es nicht mehr voranzugehen. Dann spricht man von einem sogenannten «Laufplateau». Damit Sie Ihre Leistung weiter steigern und Ihr nächstes Level erreichen, haben wir für Sie drei Tipps zusammengestellt. Viel Spass beim Ausprobieren!

Tipp 1: Setzen Sie gezielt auf Intervalltraining

Ergänzen Sie Ihr Training mit hochintensiven Intervallen (HIIT), bei denen sich kurze Belastungsphasen im anaeroben Bereich mit aktiven Erholungsphasen abwechseln. Dadurch gewöhnt sich Ihr Körper daran, auch über längere Zeit ein höheres Tempo zu halten. Zudem verbessert sich Ihre Erholungsfähigkeit – Ihre Herzfrequenz sinkt nach der Belastung schneller ab, und Sie regenerieren effektiver.

Tipp 2: Variieren Sie die Trainingsintensität

Wenn Sie immer nur im gleichen Tempo laufen, bleiben Fortschritte irgendwann aus. Ein effektives Training kombiniert daher verschiedene Belastungsstufen, die sich insbesondere für fortgeschrittene Läuferinnen und Läufer eignen:

  • Grundlagenausdauer stärken: Die Grundlagenausdauer sollte 66% des Trainings ausmachen in einem Tempo, in dem man sich problemlos mit jemanden unterhalten könnte. Die Grundlagentrainings sind das Fundament. 
  • Leistungsfähigkeit steigern: Fortgeschrittene Läuferinnen und Läufer absolvieren 25 bis 30 Prozent ihres Trainings an der Schwelle zwischen aerobem und anaerobem Bereich – das entspricht rund 80 Prozent der maximalen Herzfrequenz.

Aerober Bereich: typisch Ausdauersport

Der aerobe Bereich bezeichnet eine Trainingsintensität, bei der der Körper genügend Sauerstoff zur Energiegewinnung nutzen kann. Dabei wird hauptsächlich Fett und Kohlenhydrate verbrannt. Diese Art der Belastung ist typisch für Ausdauersportarten wie Joggen, Radfahren oder Schwimmen in moderatem Tempo.

Anaerober Bereich: Springtrainings mit hoher Intensität

Der anaerobe Bereich beginnt, wenn die Belastung so intensiv wird, dass der Körper nicht mehr genug Sauerstoff für die Energiegewinnung bereitstellen kann. In diesem Fall werden hauptsächlich Kohlenhydrate ohne Sauerstoff verbrannt, wobei Laktat (Milchsäure) entsteht. Dies geschieht bei hochintensiven Belastungen wie Sprints oder Krafttraining, kann aber nur für kurze Zeit aufrechterhalten werden.

Tipp 3: Das Mythos um die optimale Trainingszeit

Ihr Körper folgt einem individuellen Biorhythmus – und der entscheidet, wann Sie am leistungsfähigsten sind. Die ideale Trainingszeit ist daher für jede Person unterschiedlich. Notieren Sie, wann Sie sich besonders fit und konzentriert fühlen. So können Sie herausfinden, wann für Sie der beste Zeitpunkt für Ihr Training ist.

Persönliche Geschichten: Motivation, Rückschläge und Erfolge

Gemeinsam mit ASICS setzt SWICA ein starkes Zeichen für Gesundheit und Bewegung. Durch unsere Partnerschaft möchten wir einen aktiven Lebensstil fördern und die Bedeutung von Sport für das körperliche und mentale Wohlbefinden unterstreichen. 

Die ASICS FrontRunner Community teilt die Leidenschaft für das Laufen und ist der Überzeugung, dass die Vorteile der Bewegung nicht nur für den Körper gut sind, sondern darüber hinausgehen. Lassen Sie sich inspirieren! 

Runner’s High: Das Glücksgefühl beim Laufen

Das Runner’s High ist ein Zustand, den viele Läufer als beinahe euphorisch beschreiben. Es tritt während oder nach einer intensiven Laufeinheit auf und ist gekennzeichnet durch ein Gefühl der Leichtigkeit, Glückseligkeit und Schmerzfreiheit. Doch was steckt hinter diesem Phänomen?

Die Wissenschaft hinter dem Runner’s High

Früher ging man davon aus, dass vor allem Endorphine für diesen Zustand verantwortlich sind. Diese körpereigenen Schmerzmittel werden bei körperlicher Belastung ausgeschüttet und können eine Art natürlicher Rauschzustand hervorrufen. Neuere Studien3 zeigen jedoch, dass auch Endocannabinoide eine wichtige Rolle spielen. Diese Stoffe ähneln den aktiven Bestandteilen von Cannabis und können Gefühle der Entspannung, Euphorie und Schmerzreduktion hervorrufen.

Die Wirkung und Vorteile

Läufer, die ein Runner’s High erleben, berichten von einem Gefühl der Schwerelosigkeit, tiefer Zufriedenheit und grenzenloser Energie. Dieser Zustand kann dabei helfen, längere Strecken mit weniger Anstrengung zu bewältigen. Das Runner’s High verändert die Art und Weise, wie der Körper Anstrengung wahrnimmt. Durch die verstärkte Ausschüttung von Endocannabinoiden und Endorphinen kommt es zu einer natürlichen Schmerzunterdrückung. 

Muskelermüdung und kleine Wehwehchen scheinen plötzlich nicht mehr so belastend, wodurch sich Läufer leichter und kraftvoller fühlen. Gleichzeitig setzt das Gehirn vermehrt Dopamin und Serotonin frei – zwei Neurotransmitter, die für Glücksgefühle und innere Ruhe sorgen. Das Ergebnis ist ein Zustand intensiven Wohlbefindens, in dem der Kopf frei wird, Sorgen verschwinden und eine tiefe innere Zufriedenheit einsetzt. Viele vergleichen es mit einem meditativen Flow-Zustand, in dem sie ganz im Moment aufgehen.

Tipps, um das Runner’s High zu erreichen

Das Runner’s High ist schwer vorherzusagen und tritt nicht bei jeder Person und nicht bei jedem Lauf auf. Diese Faktoren können es aber begünstigen:

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    Laufen Sie in einem mässigen bis intensiven Tempo über eine längere Distanz. Typischerweise erleben Läufer diesen Zustand nach mindestens 40 bis 60 Minuten durchgehenden Laufens, abhängig vom Lauftempo und der individuellen Fitness.

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    Vermeiden Sie Unterbrechungen und finden Sie einen gleichmässigen Rhythmus.

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    Hören Sie Musik oder konzentriere Sie sich auf Ihre Atmung, um in einen Flow-Zustand zu kommen.

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    Laufen Sie regelmässig – mit der Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, das Runner’s High zu erleben.

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Exklusiver Running-Workshop mit Viktor Röthlin – jetzt Plätze gewinnen

Gewinnen Sie einen von 40 Plätzen für den exklusiven Running-Workshop mit Europameister Viktor Röthlin am 27. Mai 2026 in Winterthur. Profitieren Sie von persönlichen Experten-Tipps zu Training, Technik und optimaler Vorbereitung für Ihren nächsten Laufevent.

Der Workshop findet in der SWICA Regionaldirektion Winterthur (Zürcherstrasse 31, 8400 Winterthur) statt und dauert von 17.30 bis ca. 21.15 Uhr.

Alle Teilnehmenden erhalten bei der Begrüssung einen kleinen Snack sowie einen 50 Franken Gutschein von Ochsner Sport. Der Workshop findet auf deutsch statt.

Themen in diesem Beitrag:
Joggen
Outdoor
Fitness

SWICA – mehrfach die Nr. 1 in Kundenzufriedenheit

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