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Bluthochdruck verstehen: Risiken kennen, Gesundheit schützen

Bluthochdruck bleibt oft lange unbemerkt, birgt aber ernsthafte Risiken für Herz und Gefässe. Erfahren Sie, wie Sie Warnzeichen erkennen, Ihren Blutdruck kontrollieren und mit einfachen Massnahmen aktiv Ihre Gesundheit stärken.

Autor/inSWICA Content Team
2 Minuten Lesezeit16. Februar 2026

Etwa jede fünfte erwachsene Person in der Schweiz hat Bluthochdruck. Bei den über 65-Jährigen ist es sogar jede zweite Person. Die Erkrankung entwickelt sich meist schleichend und bleibt lange unbemerkt. Dabei ist ein dauerhaft erhöhter Blutdruck ein bedeutender Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall.

Wan spricht man von Bluthochdruck?

Bluthochdruck liegt vor, wenn der Druck in den Blutgefässen dauerhaft über 140/90 mmHg liegt. Die oberen (systolischen) und unteren (diastolischen) Werte werden bei jeder Messung angegeben. Viele Betroffene spüren keine Beschwerden, weshalb Hypertonie oft erst durch Routineuntersuchungen entdeckt wird.

Warum ist Bluthochdruck gefährlich?

Dauerhaft erhöhter Blutdruck belastet das Herz und die Gefässe. Dadurch steigt das Risiko unter anderem für:

  • Gefässschäden
  • Herzinfarkt
  • Schlaganfall
  • Nierenschäden
  • Sehstörungen

Je früher Bluthochdruck erkannt und behandelt wird, desto besser lassen sich Folgeschäden vermeiden. Die Schweizerische Herzstiftung empfiehlt Erwachsenen, den Blutdruck ab 18 alle fünf Jahre zu messen, auch wenn sie sich gesund fühlen. Ab 40 soll die Messung öfter erfolgen. Lebensjahr jährlich messen zu lassen.

Wer ist gefährdet?

Die Ursachen sind vielfältig. Zu den wichtigsten Risikofaktoren zählen:

  • Bewegungsmangel
  • Übergewicht
  • Ungesunde Ernährung (zu viel Salz, Fett, Alkohol)
  • Rauchen
  • Stress
  • Familiäre Vorbelastung
  • Alter

«Mit dem Blutdruck verhält es sich wie mit einem Wasserrohr. Ist der Druck die ganze Zeit zu hoch, geht es irgendwann kaputt», fasst Dr. Silke Schmitt Oggier, Chefärztin der Onlinepraxis santé24, zusammen. Welche Folgen das hat, erklärt die Ärztin im Video.

Was hilft gegen Bluthochdruck?

Man kann selbst viel zur Vorbeugung und Behandlung beitragen:

  1. Regelmässig Blutdruck messen: Besonders ab 40 Jahren oder bei Risikofaktoren.
  2. Gesunde Ernährung: Viel Gemüse, wenig Salz, ausgewogene Kost.
  3. Bewegung: Mindestens 30 Minuten moderate Aktivität pro Tag (z.B. Spaziergänge, Velofahren).
  4. Gewicht im Normalbereich halten: Schon wenige Kilos weniger senken den Blutdruck.
  5. Stress abbauen: Entspannungstechniken wie Yoga oder Meditation helfen.
  6. Rauchen und übermässigen Alkoholkonsum vermeiden.

Wann sollten Sie eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen?

Wenn Ihr Blutdruck wiederholt über 140/90 mmHg liegt, vereinbaren Sie einen Termin bei Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt. Eine frühzeitige Diagnose und individuelle Therapie sind entscheidend für Ihre Gesundheit.

Gesunder Blutdruck: So unterstützt Sie SWICA

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