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Pfeiffersches Drüsenfieber: Viel Geduld gefragt

Nicht in jedem Fall handelt es sich um eine Grippe: Besonders bei Kindern und jungen Erwachsenen könnte es auch das Pfeiffersche Drüsenfieber sein, das sie ans Bett fesselt.

Autor/inSWICA Content Team
2 Minuten Lesezeit02. März 2026

Das Pfeiffersche Drüsenfieber (benannt nach seinem Entdecker Emil Pfeiffer), ist eine Infektionskrankheit, die durch den Epstein-Barr-Virus ausgelöst wird. Dieser Virus verbreitet sich über Tröpfchen, die beim Husten, Niesen aber auch beim Sprechen in die Luft abgegeben und von anderen eingeatmet werden. 

Besonders anfällig sind Kinder und junge Erwachsene, wobei die Krakheit im Kindesalter tendenziell schwach abläuft und oft gar nicht diagnostiziert wird. Je älter die erkrankte Person ist, desto stärker können sich die Symptome zeigen.

Was sind die Symptome?

Wer am Pfeifferschen Drüsenfieber erkrankt, wird anfangs die Symptome einer Grippe verspüren:

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    Fieber

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    angeschwollene Lymphknoten am Hals

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    Halsschmerzen

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    Vergrösserte Mandeln mit schmierigen Belägen

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    Kopf- und Gliederschmerzen

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    Müdigkeit

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    Appetitlosigkeit

Mit der Zeit kann das Fieber ansteigen und die Lymphknoten können noch stärk anschwellen. Besonders ausgeprägt ist aber die Müdigkeit, welche oft noch weit über die Krankheit hinaus andauert und dazu führt, dass Betroffene über einen langen Zeitraum nicht vollständig fit und leistungsfähig sind.

Wie gehe ich vor, wenn ich erkrankt bin?

Besonders zu Beginn wird das Pfeiffersche Drüsenfieber oft mit einer Streptokokken-Angina verwechselt. Wird dann Antibiotika gegen die Angina verschrieben, kommt es zu einem Hautausschlag. Um das zu verhindern, lohnt es sich bei einer ärztlichen Fachperson oder in einem Notfallzentrum einen Schnelltest zur Diagnose des Pfeifferschen Drüsenfiebers zu machen.

Leider gibt keine Medikamente speziell gegen das Pfeiffersche Drüsenfieber. Man kann jedoch auf fiebersenkende Medikamente oder Schmerzmittel zurückgreifen. Kalte Wadenwickel helfen zudem, hohes Fieber zu bekämpfen. Was immer hilft: Bettruhe, viel Schlaf und genug trinken.

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Milzriss verhindern – auf Sport verzichten

Durch die Krankheit kann die Milz stark anschwellen. Um einen gefährlichen Milzriss zu verhindern, wird deshalb empfohlen, für mehrere Wochen nach der Erkrankung keine Kontaktsportarten auszuüben.

Krankheit kann erneut ausbrechen

Nach zwei bis drei Wochen ist das Pfeiffersche Drüsenfieber meist überstanden. Ist man einmal erkrankt, bleibt man ein Leben lang immun. Der Erreger bleibt zwar im Körper und kann erneut ausbrechen, wenn das Immunsystem stark geschwächt ist, jedoch verläuft die Erkrankung dann meistens ohne Symptome oder zumindest stark abgeschwächt. 

Bis sich der Körper komplett erholt kann, kann es lange dauern. Das braucht viel Geduld, besonders wenn man merkt, dass man auch Monate nach der Erkrankung noch oft müde und schnell ausgepowert ist. Hier gilt: Kopf hoch, die Geduld wird sich auszahlen.

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