

Die Zecke sollte möglichst schnell nach dem Stich entfernt werden, um das Infektionsrisiko zu minimieren. Sie sollte möglichst an einem Stück entfernt werden, um eine Infektion zu vermeiden. Für eine korrekte Entfernung ist es sinnvoll, eine Zeckenkarte (oder eine Pinzette) zu gebrauchen. Mit der Zeckenkarte greift man die Zecke nahe der Hautoberfläche an ihren Mundwerkzeugen (niemals am vollgesogenen Körper) und zieht sie langsam und gerade aus der Haut. Die Zecke sollte dabei nicht gedreht oder gequetscht werden. Nach dem Entfernen die Stichstelle gut desinfizieren. Sollte keine Zeckenkarte zur Hand sein, kann die Zecke beispielweise mit dem Fingernagel entfernt werden. Sehen Sie sich im Video die Anleitung zur Entfernung von Zecken an.
Die Zecke sollte niemals mit Öl oder Klebstoff beträufelt werden, denn dies könnte dazu führen, dass sie den Speichel und somit Infektionserreger erst recht abgibt.
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Tragen von heller Kleidung
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Eine Ärztin oder ein Arzt sollte dann konsultiert werden, wenn nach einem Zeckenstich Symptome festgestellt werden, die typisch für eine Borreliose- oder FSME-Erkrankung sind. Manche treten bereits innert wenigen Tage nach dem Stich auf, andere erst nach ein paar Monaten.
Zu diesen Symptomen gehören:
In der Schweiz ist das Risiko erhöht, sich durch einen Zeckenstich mit FSME oder Borreliose zu infizieren. Eine Impfung gibt es bis anhin nur gegen die FSME. Grundsätzlich besteht das ganze Jahr über die Gefahr einer Übertragung der FSME-Erreger durch eine Zecke. Die Spezialistinnen und Spezialisten von santé24 bieten bei Fragen rund um die Impfung sowie sonstigen Zeckenfragen professionelle Unterstützung. Die Beratung ist für SWICA-Versicherte kostenlos.
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