Schwimmen bei kalten Temperaturen erfreut sich in der Schweiz grosser Beliebtheit. Auf einige Regeln müssen Sie beim Winterschwimmen jedoch achten. Auf welche, erfahren Sie in der Gesundheitswelt von SWICA.
Wer beim Winterspaziergang Leute in Badehosen oder im Bikini sieht, ist zunächst skeptisch. Doch was in nordischen Ländern schon fast alltäglich ist, findet man auch in der Schweiz häufig. Immer mehr Menschen schwimmen im Winter in Seen oder Flüssen.

Das kalte Hobby stärkt das Immunsystem. Beim Aufenthalt im kalten Wasser ziehen sich die Gefässe der Haut zusammen. Die Durchblutung der wichtigen Organe im Inneren des Körpers wird dagegen gefördert. Der Kreislauf kommt in Schwung, Puls und Blutdruck steigen, und der Körper schüttet Adrenalin aus. Die Kältetoleranz und die positiven Effekte entstehen allerdings erst, wenn man sich regelmässig der Kälte aussetzt.
Die Belastung des Herz-Kreislauf-Systems beim Winterschwimmen ist deutlich höher als bei einem Saunagang. Bluthochdruck, periphere arterielle Verschlusskrankheit, Herzrhythmusstörungen sowie alle Erkrankungen, die sich durch Kälte verschlechtern, verbieten deshalb das Schwimmen im kalten Wasser. Beim Vorliegen anderer chronischer Erkrankungen empfiehlt sich die Absprache mit dem behandelnden Arzt.
Damit das Baden im kalten Wasser wirklich positive Effekte auf die Gesundheit hat, sollten folgende Hinweise beachtet werden: