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Schluss mit Sägen: Das hilft gegen Schnarchen

Lautes Schnarchen bringt nicht nur den Schlaf der Partnerin oder des Partners durcheinander, sondern führt auch zu häufigem Aufwachen und schlechter Erholung. Die Folgen sind Müdigkeit und gereizte Stimmung. Doch wodurch entsteht das Schnarchen, und wie lässt es sich verhindern?

Autor/inSWICA Content Team
2 Minuten Lesezeit18. Februar 2026

Ob ein Mensch schnarcht oder nicht, hängt von einer Kombination aus körperlichen Faktoren, Lebensstil und Schlafgewohnheiten ab. Besonders häufig beeinflussen Übergewicht, Alter und Geschlecht das nächtliche Schnarchgeräusch. 

Zudem können anatomische Besonderheiten im Rachenraum, Kiefer oder in der Nase zum Schnarchen führen: Sind etwa die Atemwege enger, kann das Gewebe beim Atmen vibrieren. So entsteht das typische Sägegeräusch. Ebenso wichtig ist die Schlafposition: Rückenlage begünstigt Schnarchen. Zusätzlich können Rauchen, Alkoholkonsum oder bestimmte Medikamente das Problem verstärken.

Für leisere Nächte

Viele Betroffene können das Schnarchen mittels einfachen Anpassungen des Lebensstils deutlich lindern:

  • Abendliche Rituale: Ein voller Magen kann das Schnarchen verstärken. Deshalb sollte mindestens zwei Stunden vor dem Schlafengehen auf schwere Mahlzeiten verzichtet werden.
  • Nasenatmung fördern: Bei verstopfter Nase können Nasenstrips, eine Nasendusche oder das Inhalieren mit Kochsalzlösung helfen, freier zu atmen.
  • Regelmässiger Schlafrhythmus: Ein geregelter Schlafrhythmus kann die Schlafqualität verbessern und das Schnarchen reduzieren. Deshalb lohnt es sich, möglichst immer zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen und morgens zur gleichen Zeit aufzustehen. 
  • Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer: Trockene Luft reizt die Schleimhäute. Ein Luftbefeuchter oder eine Schale mit Wasser auf der Heizung kann helfen, die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen.
  • Kiefer- und Rachenübungen: Es gibt spezielle Übungen zur Kräftigung der Muskulatur im Mund- und Rachenraum, die das Schnarchen abschwächen können. Dazu gehören lautes Singen oder gezielte Mundübungen.

 

Ärztliche Abklärung

Bleibt das Schnarchen trotzdem bestehen, sollte eine medizinische Abklärung erfolgen. Eine Ärztin oder ein Arzt kann feststellen, ob es sich beim Schnarchen um harmloses Schnarchen oder eine behandlungsbedürftige Schlafapnoe handelt. Je nach Befund können verschiedene Therapien wie etwa Schnarchschienen bis zu chirurgischen Eingriffen in Frage kommen. Eine frühzeitige Abklärung sorgt dafür, dass mögliche Risiken schnell erkannt und wirksam behandelt werden können.

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