Lautes Schnarchen bringt nicht nur den Schlaf der Partnerin oder des Partners durcheinander, sondern führt auch zu häufigem Aufwachen und schlechter Erholung. Die Folgen sind Müdigkeit und gereizte Stimmung. Doch wodurch entsteht das Schnarchen, und wie lässt es sich verhindern?
Ob ein Mensch schnarcht oder nicht, hängt von einer Kombination aus körperlichen Faktoren, Lebensstil und Schlafgewohnheiten ab. Besonders häufig beeinflussen Übergewicht, Alter und Geschlecht das nächtliche Schnarchgeräusch.
Zudem können anatomische Besonderheiten im Rachenraum, Kiefer oder in der Nase zum Schnarchen führen: Sind etwa die Atemwege enger, kann das Gewebe beim Atmen vibrieren. So entsteht das typische Sägegeräusch. Ebenso wichtig ist die Schlafposition: Rückenlage begünstigt Schnarchen. Zusätzlich können Rauchen, Alkoholkonsum oder bestimmte Medikamente das Problem verstärken.
Viele Betroffene können das Schnarchen mittels einfachen Anpassungen des Lebensstils deutlich lindern:
Bleibt das Schnarchen trotzdem bestehen, sollte eine medizinische Abklärung erfolgen. Eine Ärztin oder ein Arzt kann feststellen, ob es sich beim Schnarchen um harmloses Schnarchen oder eine behandlungsbedürftige Schlafapnoe handelt. Je nach Befund können verschiedene Therapien wie etwa Schnarchschienen bis zu chirurgischen Eingriffen in Frage kommen. Eine frühzeitige Abklärung sorgt dafür, dass mögliche Risiken schnell erkannt und wirksam behandelt werden können.